Rauchmelder retten Leben - so in der Dezember Nacht in Tetelrath geschehen

Kategorie: Aktuelles und Co
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Die Feuerwehr Wegberg wurde in der Nacht zum Sonntag gegen 0:30 Uhr zu einem Zimmerbrand nach Tetelrath gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden zunächst noch zwei Kinder in dem Gebäude vermisst. Dies stellte sich glücklicherweise bei den weiteren Erkundungen als falsch heraus, da sich die Kinder bereits bei Nachbarn befanden. Auf Grund der ersten Meldungen wurden neben den Feuerwehrkräften auch drei Rettungswagen sowie zwei Notarztfahrzeuge sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes alarmiert.

Die Einsatzkräfte gingen mit zwei Angriffstrupps unter Atemschutz ins Gebäude vor und löschen einen Zimmerbrand im Bereich des Wohnzimmers. Anschließend wurden noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Bemerkt hatte der Vater der vierköpfigen Familie das Feuer, weil ein Rauchmelder im Erdgeschoss Alarm auslöste. Daraufhin versuchte der Familienvater zunächst eigenständig erste Löschmaßnahmen einzuleiten, was allerdings misslang. Die weiteren Familienangehörigen, eine Mutter und ihre zwei Kinder, konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Da alle vier Bewohner Anzeichen einer leichten Rauchgasvergiftung hatten, wurden sie nach notärztlicher Behandlung  gemeinsam in das städtische Krankenhaus nach Viersen verbracht.

In diesen Einsatz, der unter Leitung von Brandoberinspektor Dirk Eßer abgearbeitet wurde, waren die Löschgruppen Merbeck und Rickelrath, der Löschzug1, der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Wegberg, Rettungskräfte des Kreises Heinsberg sowie eine Streifenwagenbesatzung der Kreispolizeibehörde Heinsberg eingebunden.

Als Fazit gilt festzuhalten „ Rauchmelden retten Leben“ 

 

Quelle: feuerwehr-wegberg.de