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Auslaufende giftige Flüssigkeiten und eine Person vermisst - so übte die Feuerwehr im Jahr 2011

Kategorie: Aktuelles und Co
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Zum Glück handelte es sich jedoch um eine jährliche Großübung, die auf Anweisung von Wehrleiter Dietmar Gisbertz in diesem Jahr den Schwerpunkt "Gefährliche Stoffe und Güter" setzte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Situation so dar, dass beim Abladen eines 1000-Liter-Behälters auf dem Portejahnshof in Merbeck eine Chemikalie auslief. Ein Mitarbeiter hatte die Dämpfe eingeatmet und lag bewusstlos an einem LKW.

Für die Einsatzkräfte war nunmehr Eile geboten - zunächst musste die Einsatzstelle aufgrund der unklaren Chemikalie großräumig abgesperrt werden. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einer Trage vor, um die bewusstlose Person aus der Gefahrenlage zu befreien. Vorsorglich mussten die Einsatzkräfte zunächst mit Wasser abgesprüht werden, bevor weitere Dekontaminierungsmaßnahmen eingeleitet wurden.

Der GSG-Zug baute zwischenzeitlich eine Dekontaminierungsstation auf. Weiterhin legte ein Trupp unter Atemschutz einen Chemikalien-Schutzanzug an, um die auslaufende Flüssigkeit zu identifizieren und weitere Schutzmaßnahmen vorzunehmen.

Die Einsatzleitung hatte Willi Wirtz, der gesamte Einsatz lief unter dem wachen Auge des Wehrleiter Dietmar Gisbertz ab.

"Alles in allem verlief der Übungseinsatz gut, hier und da könnte der Ablauf jedoch noch optimiert werden. Aber genau dafür üben wir ja auch," so Gisbertz.

Bilder und Text "Frank Heinen"

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